Im Jahre 1909 baute die Gemeinde Altdorf mit finanzieller Unterstützung von Pfarrer Schnaidt und lange vor vergleichbaren Gemeinden eine öffentliche Wasserversorgung.
Vorher musste das Wasser für Mensch und Vieh mühselig von den verschiedenen Brunnen geholt werden.
Die im Schönbuch liegende Hengstbrunnenquelle unweit des Sträßchens vom Schaichhof zum Eselstritt wurde gefasst. Das Wasser lief in einer Gussrohrleitung im natürlichen Gefälle in das zu gleicher Zeit gebaute Reservoir an der Mark.(Oberhalb der Tennisplätze). Von dort lief es ebenfalls per Gefälle ins Dorf und in die Häuser.
1921 wurde die Wasserversorgung um eine weitere Quelle erweitert. Diese Fassung lag tiefer als der Ort. Sie wurde als Mönchsbrünnele bezeichnet und lag etwa dort, wo der Fußweg von der Mühlstraße in die Krautgärten führt. Es musste also eine Pumpstation gebaut werden, um das Wasser in das höher gelegene Reservoir zu pumpen.
Diese Pumpstation wurde später Pumpwerk „See“ genannt. Einige Jahre später, etwas 1931 kam noch eine weitere Quelle im Gebiet „Birke/Seeweg“ dazu.
Dieses Wasser wurde in einer Leitung unter der Würm hindurch auch in die Pumpstation „See“ geleitet.

Entstehung der Altdorfer Wasserversorgung - vom Hengstbrunnen zum Wasserturm.